Aktuelles 2018/2019

 

 

 

 

Oranienburger Tierfreunde werden 20 Jahre alt!

 

An einem Freitagnachmittag, dem 30. April 1999, wurden in den damaligen Praxisräumen von Dr. med. Rolf Buber in der Berliner Straße in Oranienburg-Süd, die Oranienburger Tierfreunde e. V. gegründet. Es war ein heißer Frühlingstag, als sich 13 Personen daran machten, den Verein ins Leben zu rufen. Zu den Gründungsmitgliedern gehörten Rolf und Rosi Buber, Elke und Dirk Blettermann, Carmen Schab, Elke und Jürgen Stürtz, Diana Wunsche, Elisabeth Duße, Sigrun Rädeke, Irmgard Kanthak, Petra Papenbrock und Dr. Angelika Schaupeter.

Über den Namen sowie Sinn und Zweck des Vereins, ist man sich schnell einig geworden. Es wurde eine Satzung beschlossen und ein Vorstand gewählt. Rechtsanwältin Carmen Schab übernahm den Vereinsvorsitz, ihr Stellvertreter wurde Dirk Blettermann. Nach Rund drei Stunden war die Vereinsgründung abgeschlossen. Die Eintragung in das Vereinsregister in Neuruppin erfolgte dann im Juni 1999.

Nach ca. einem Jahr verzichtete Carmen Schab auf den Vereinsvorsitz. Dirk Blettermann wurde ihr Nachfolger und blieb es bis zum Jahr 2016. Seit drei Jahren ist nunmehr Angelika Bartsch Vorsitzende und Dirk Blettermann  stellvertretender Vorsitzender des Vereins.

Schwerpunkt-Aufgabe zu Beginn der Vereinsgründung war es, der Population der sog. „Russenkatzen“ im Stadtgebiet von Oranienburg Einhalt zu gebieten.

Dazu wurden an verschiedenen Stellen der Stadt Futterstellen eingerichtet. Mit Lebend-Fallen fingen die Tierfreunde die Katzen ein und ließen sie  medizinisch versorgen und kastrieren bzw. sterilisieren. Im Laufe der Zeit hat sich die Population deutlich reduziert. Die Stadt Oranienburg hat ziemlich schnell dem Verein einen finanziellen Zuschuss gewährt, damit die Tierfreunde auch weiterhin dieser wichtigen Aufgabe nachgehen können, denn die Ausgaben wurden nicht geringer. In den vergangenen 20 Jahren seit Vereinsgründung, wurden mehrere hundert Katzen medizinisch versorgt, der Vermehrung Einhalt geboten und sie konnten in liebevolle Hände weitervermittelt werden.

Der Oranienburger Tierfreunde e.V. hat inzwischen über 100 Mitglieder, die sich einmal im Jahr zu einer Mitgliederversammlung im Rahmen eines traditionellen Advents-Kaffees im Regine-Hildebrandt-Haus treffen. Die Kosten für sonstige Ausgaben können somit niedrig gehalten werden, um Spenden, Mitgliedsbeiträge und Zuschüsse fast ausschließlich für die Tiere einzusetzen.

Der Verein hat sich seit nunmehr 20 Jahren in Oranienburg etabliert. Klein aber fein, auch das ist die Devise des Vereins. Wir lehnen eine aggressive Werbung von Mitgliedern ab. Unsere Kassenbestände sind jederzeit überprüfbar. Zweckfremde Finanzen gibt es nicht. Wir danken an dieser Stelle auch für die Unterstützung städtischer Einrichtungen und schauen nun hoffungsvoll ins 21. Jahr der Vereinsgründung.

D.B./ 27.4.2019

 

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Unser Verein wird sich auch dieses Jahr wieder beim

 

Frühlingsfest der Firma Fressnapf in Oranienburg, Rungestr. 36

am Sonnabend, den 27.04.2019 ab 10:oo Uhr vorstellen.

Wir berichten  über unsere Tierschutzarbeit in Oranienburg und Umgebung.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns dort besuchen.

 


 

Wir bedanken uns bei unseren Mitgliedern und allen Tierfreunden, die auch in diesem Jahr wieder gespendet haben und wünschen auf diesem Wege

ein gutes und gesundes neues Jahr 2019


Mitgliederversammlung am 02.12.2018

Wir bedanken uns bei allen Mitgliedern und Gästen, die an unserer Mitgliederversammlung teilgenommen haben.

Nach der Genehmigung der Tagesordnung, den Berichten des Vorstandes und der Entlastung des Vorstandes wurde die Wahl des neuen Vorstandes durchgeführt.

1.  erste Vorsitzende: Frau Angelika Bartsch
2.  zweiter  Vorsitzende: Dirk Blettermann
3.  Kassenwartin: Elke Weiss
4.  Schriftführerin: Dietlind Taubert
5.  erster Beisitzer; Steffen Bartsch
6.  zweiter Beisitzer: Michael Runschke
Als Revisoren wurden gewählt:
Marianne Piochacz und Nicola Runschke
Als stellvertretende Revisorin wurde gewählt: Birgit Wulze

Den Mitgliedern wurden alle Einnahmen und Ausgaben des laufenden Jahres bis zum 02.12.2018 mitgeteilt und erläutert. Die Unterlagen wurden zur Einsicht zur Verfügung gestellt.

Für Tierarztkosten und Laborkosten wurden  76,03 %
für Futterkosten und Katzenstreu  18,07 %
für Abfallentsorgung 1,6 %
für Verwaltungskosten 4,3%
ausgegeben.

Vielen Dank an unsere Pflegestellen, die diese wirtschaftliche Haushaltsführung ermöglicht haben.
Ein herzliches Dankeschön auch an alle, die beim Adventskaffee Futter und Geld gespendet haben. In unserer Spendenbüchse waren 210,00 €.

Wir wünschen allen Mitgliedern und Tierfreunden eine schöne Adventszeit.

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Einladung für unsere Mitglieder!

Auch in diesem Jahr findet unsere Mitgliederversammlung wieder in der Weihnachtszeit statt.

Wir laden dazu alle Mitglieder herzlich ein und würden uns freuen, Sie am

Sonntag, den 02. Dezember 2018  um 15.oo Uhr

im Regine-Hildebrandt-Haus,

Sachsenhausener Str. 1 / Bernauer Straße in Oranienburg

begrüßen zu dürfen.

Gäste, die sich auch für den Tierschutz interessieren, sind herzlich willkommen. Bitte melden Sie sich dann vorher telefonisch unter der Telefonnummer 03301 53 88 87 an.

 

 


 


 

Wappen Oranienburg

Oranienburg, den 2. Oktober

Anlässlich des Stadtempfanges 2017

hat unser Verein den

Ehrenpreis der Stadt Oranienburg erhalten.

Er wurde zusammen mit einer Spende der Stadt in Höhe von 200,00 € von unserer Vorsitzenden Frau Bartsch und der Kassenwartin Frau Weiss entgegengenommen.

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GIBT ES BEI UNS IN DEUTSCHLAND VIELE STREUNERKATZEN?

Die Antwort ist ja.

Auch in Deutschland leben viele Katzen auf der Straße. Sie sind schwach, krank und immer auf der Suche nach Futter.

Viele gehen im Winter qualvoll zugrunde, weil sich niemand um sie kümmert.  Sie sterben an Unterkühlung,  Hunger und schlimmen Katzenkrankheiten, die von Tier zu  Tier übertragen werden.

Ob nun verletzt, abgemagert oder  total verwahrlost, das Leid von Streunerkatzen hat viele Gesichter.

Grund ist, dass viele Hauskatzen noch immer nicht kastriert sind und somit für ungewollten Nachwuchs sorgen. Diese Tatsache trägt vielleicht auch unwissentlich zum Elend tausender Tiere auf der Straße bei. Leider herrscht noch immer die Meinung, Katzen kommen allein zurecht und fangen ihr Futter selbst. Leider stimmt das nicht. Ohne menschliche Hilfe können sie nicht überleben.

Seit vielen Jahren kümmert sich unser Verein um diese Katzen und versucht die Population nicht größer werden zu lassen.  55 Katzen wurden im vorigen Jahr durch unseren Verein kastriert und 3 Katzen mussten vom Tierarzt sofort eingeschläfert werden, da sie nicht mehr zu retten waren.
Wer schon jemals so eine Katze gesehen hat, weiss wovon wir sprechen.

Das alles müsste nicht sein, wenn endlich eine Kastrations- und Registrierungspflicht behördlich durchgesetzt werden würde.

Jeder kann aktiv werden und sich bei seiner Stadt oder Gemeinde für  diese Kastrationspflicht einsetzen oder  seine Mitmenschen darauf aufmerksam machen,  dass es wichtig ist, seine Katze kastrieren zu lassen.

Ihre Oranienburger Tierfreunde

Der Vorstand ∗24.02.2017 ∗

 

 – Ende-

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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